Die besten Restaurants fürs zweite Date

26. Oktober 2016

Die Chemie stimmt, dem Wiedersehen steht nichts im Weg. Damit es beim zweiten Treffen weiter knistert, gibt es bei der Location-Auswahl ein paar Dinge zu beachten.

Was für ein toller Abend. Was für ein toller Mensch. Hach. Wenn man mit diesem beseelten Gedanken nach dem ersten Date aufwacht, ist zwangsläufig der nächste: Wie stelle ich ein Wiedersehen am besten an? Essen gehen kommt gut – vor allem für »Gespräche mit mehr Tiefe«. Aber bitte in ungezwungener Atmosphäre. Ruhig, aber nicht zu kitschig à la »Ristorante«-Pizza-Werbung. Cool, aber nicht zu angesagt. Guter Wein und lecker Essen, aber kein Gourmet-Tempel. Den kann man sich ja fürs »Einjährige« aufheben… Hach, wie wäre das schön…

Vorsicht bei Burger & Co: Das Auge isst mit

Aber jetzt runter mit der rosaroten Brille. Zurück zur Realität. Zweites Date. Damit nichts schief geht, gilt es, kulinarischen Dating-Fallen auszuweichen. Zum Beispiel dem Burger-Grill, der zurzeit an jeder Ecke brutzelt. So köstlich die Fleischsemmeln auch schmecken – der Biss in den Burger sieht alles andere als appetitlich aus. Der Salat blättert auf den Teller, Soße drückt sich von allen Seiten in die Handflächen und das Patty hängt in gefährlichem Neigungswinkel aus der Semmel. Die Finger fettig, der Mund verschmiert – Burger sind vielleicht nicht unbedingt das beste Gericht fürs zweite Date.

Bloß nicht den Mund zu voll nehmen

Ähnlich sieht es bei der japanischen Küche aus. Leicht und chic kommt der gewickelte Fisch ja daher, aber Sushi-Rollen haben so ihre Tücken. Es ist nämlich gar nicht so einfach, sich eine Kappa Maki mit Gurke, Garnele und Frischkäse in den Mund zu stecken. Die meisten Menschen tun sich oft schwer mit einem eleganten Verzehr der überdimensionalen, unteilbaren Reisrollen. Einmal zwischen den Zähnen, ist man eine ganze Weile beschäftigt mit den Brummern.

Wenn die Bürgersteige hochgeklappt werden

Schwierig ist auch der »kleine, feine Italiener« am Stadtrand – der Geheimtipp, den niemand kennt. Denn spätestens zwischen Nachspeise und Espresso schleicht die Frage in den Raum, ob der Abend so nett war, dass er mit einem Absacker ausklingen könnte. Ja, und dann wird der Geheimtipp zur Vorstadtfalle: weit und breit keine Möglichkeit für eine angemessene Verlängerung des Abends.

Empfehlenswerte Kombinationen aus Essen plus Absacker

Damit dem zweiten Date nichts im Wege steht, hier ein paar gute Locations mit anschließender Absacker-Möglichkeit:

(Unter)Giesing

Zuerst ins Fiedler und Fuchs, Wuid, Hanoi oder Wirtshaus Hohenwart und dann ins Enlatado auf ein Glas Wein oder in den Rennsalon jenseits der Wittelsbacher Brücke.

Glockenbach/Gärtnerplatz/Isarvorstadt

Zuerst in die Pescheria, ins Bamyan, Hey Luigi, Santo Anger, Little Wolf, Ferdings oder Italian Shot und dann weiter in eine der unzähligen Bars oder ins Milla.

Haidhausen

Zuerst ins Chez Fritz, in den Preysinggarten oder in die Spicery und dann ins Negroni, in den Barroom, ins Johanniscafé oder gemütlich ins Molly Malone’s.

Lehel

Zuerst ins Nage und Sauge, ins Salotto oder La Stanza und dann auf einen Drink ins Roosevelt.

Dreimühlenviertel

Zuerst ins Quattro Tavoli oder ins Bavarese und dann weiter in die Gruam.

Schwabing

Zuerst zum Kreta Grill, ins HeimWerk, ins An Thu, ins Isses und dann in eine der vielen Bars.

Neuhausen

Zuerst ins Pardi, Yak&Yeti oder in den Hollabusch und danach in die Gorilla Bar, ins Ruffini oder ins Ryan’s Muddy Boot.

Westend

Zuerst ins La Kaz, oder Zur Schwalbe, Madame Hu oder Grill &Grace und dann ins Kilombo oder in die Kongressbar.